Wenn Ruhm und Reichtum auf sich warten lassen: „Broken Dreams“ von Samuel Hicks

„In Los Angeles fiel mir auf, dass viele der Menschen, die ich traf, dort waren, um ihre Träume zu verfolgen“, schreibt der Londoner Fotograf Samuel Hicks. Die meisten Leute hätten versucht, in der Unterhaltungsbranche Fuß zu fassen, beim Film oder in der Musik. Zwar seien sie ihm durchaus mit aufrichtigem Interesse an seiner Person und seiner Arbeit begegnet. Aber da war auch immer der Wunsch zu spüren, dass er ihnen in irgendeiner Weise bei der Karriere helfen könnte.

„Die meisten Leute, mit denen ich sprach – Kellnerinnen, Barkeeper, Verkäufer, Imitatoren – haben in diesen Jobs nur gearbeitet, um über die Runden zu kommen, bis sie ihren Traum verwirklichen würden, wegen dem sie nach Los Angeles gekommen waren.“ Doch weil da so viele Leute sind, die sich genau das von der Stadt erhoffen, enden viele Träume mit Enttäuschungen. Die Fotoserie „Broken Dreams“ erzählt von diesem Leben, das nicht so ganz das ist, was es werden sollte.

 

 

Alle Fotos: © Samuel Hicks